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Tangas & Strings.

Tangas & Strings.

Wenig Stoff, viele Möglichkeiten: Entdecke Tangas und Strings aus Spitze, Netz oder glatten Materialien. Wähle Bandführung, Bundhöhe und Details und finde ein Modell für deinen eigenen Dessous-Look.

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05Dessous & Reizwäsche

Ratgeber: Tangas & Strings.

Kurz gesagt

Tangas und Strings sind knapp geschnittene Slips mit unterschiedlicher Bedeckung am Gesäß. Die Bezeichnungen werden von Marken nicht immer einheitlich verwendet. Aussagekräftig sind daher die Rückenansicht, der Schnitt und die Materialangabe des konkreten Modells. Vergleiche Bundhöhe, Seitenbreite und hintere Schnittführung.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Tanga hat hinten ein Dreieck, String nur ein Band
  2. Breite Bündchen entscheiden über den Komfort
  3. Baumwollzwickel bei täglichem Tragen
  4. Flachnähte oder lasergeschnittene Kanten
  5. Größe nach Hüftumfang, Toleranz geringer als beim Slip
  6. Starre Spitze fällt kleiner aus – im Zweifel größer
  7. Microfaser unter enger Kleidung, Baumwolle im Alltag
  8. Hautfarben zeichnet sich weniger ab als Weiß
  9. Kein Weichspüler, kein Trockner
  10. Für Sport ist ein Funktionsslip die bessere Wahl

Häufige Fragen zu Tangas & Strings.

Was ist der Unterschied zwischen Tanga und String?

Der Tanga hat hinten ein schmales Stoffdreieck, der String nur ein Band. Vorn sind beide gleich geschnitten – das ist der ganze Unterschied. Ein Tanga bedeckt etwas mehr und ist für viele bequemer, ein String trägt weniger auf.

Was ist ein Brazilian oder V-String?

Ein Brazilian bedeckt hinten mehr als ein Tanga, aber weniger als ein Slip. Ein V-String hat vorn einen tieferen Ausschnitt. Ein Micro-String reduziert alles aufs Minimum und ist für längeres Tragen nicht gedacht.

Warum trägt man Tangas oder Strings?

Meist unter enger Kleidung, weil keine durchgehende Kante entsteht, die sich abzeichnet. Am unauffälligsten ist ein String aus Microfaser mit lasergeschnittenen Kanten – dort gibt es keine Naht, die sich durchdrücken könnte.

Was entscheidet über den Tragekomfort?

Nicht die Bauform, sondern die Breite der seitlichen Bündchen und die Verarbeitung des Zwickels. Ein breites, flach liegendes Band verteilt den Zug, ein dünner Gummi schneidet ein. Dazu Flachnähte statt überstehender.

Sind Tangas für den Alltag geeignet?

Ja, sofern sie einen eingenähten Baumwollzwickel haben. Reine Synthetik hält Feuchtigkeit, und daraus entstehen Reizungen und Pilzinfektionen bei allen, die dafür anfällig sind. Ohne Baumwollzwickel eignet sich kein Teil für den ganzen Tag.

Welche Größe brauche ich?

Die nach Hüftumfang an der breitesten Stelle. Die Toleranz ist geringer als bei einem Slip, weil wenig Stoff da ist – zu klein schneidet ein, zu groß wandert. Bei starrer Spitze im Zweifel die größere Größe, bei elastischem Material die kleinere.

Welche Farbe zeichnet sich am wenigsten ab?

Ein Ton nahe der eigenen Hautfarbe. Weiße Wäsche zeichnet sich unter weißer Kleidung deutlicher ab als hautfarbene – das ist der verbreitetste Irrtum bei heller Kleidung.

Wie wasche ich Tangas und Strings?

Bei dreißig bis vierzig Grad ohne Weichspüler, der die Elasthanfasern angreift und Bündchen ausleiern lässt. Kein Trockner. Spitze und Netz gehören ins Wäschenetz und getrennt von allem mit Haken.

Wann sollte ich sie ersetzen?

Wenn die Bündchen nicht mehr anliegen, der Stoff an Belastungsstellen dünn wird oder der Zwickel sich verfärbt hat und nicht mehr sauber wird. Bei täglichem Tragen im Wechsel sind ein bis zwei Jahre realistisch.

Gibt es ein Alter, ab dem man keine Strings trägt?

Nein. Die Frage taucht in Suchanfragen regelmäßig auf und hat keine sinnvolle Antwort – Passform und Bequemlichkeit entscheiden, sonst nichts.

Sind Strings gesundheitlich bedenklich?

Für die meisten nicht. Die verbreitete Sorge, das schmale Rückenteil transportiere Darmbakterien Richtung Scheide, ist nicht eindeutig belegt. Wer zu Blasenentzündungen oder Scheidenpilz neigt, achtet auf einen Baumwollzwickel, täglichen Wechsel und einen nicht zu engen Sitz – und schläft ohne.

Kann ich einen String beim Sport tragen?

Besser nicht. Beim Laufen und Radfahren entsteht Reibung genau dort, wo wenig Material ist. Ein Slip aus Funktionsfaser mit flachen Nähten scheuert weniger und trocknet schneller.

Wie viele Stück braucht man?

Genug, dass jedes zwischen den Einsätzen einen Tag Pause bekommt – zehn bis vierzehn sind ein üblicher Bestand. Das ist keine Frage der Hygiene, sondern der Haltbarkeit: Elasthan erholt sich in der Pause, und täglich getragene Wäsche leiert schneller aus.

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