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Liebeskugeln.
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Liebeskugeln.

Entdecke Liebeskugeln in verschiedenen Formen, Größen und Gewichten. Vergleiche Einzelkugeln, verbundene Modelle und Sets und wähle eine Ausführung mit gut greifbarer Rückholmöglichkeit und verständlicher Anwendung.

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03Sextoys

Ratgeber: Liebeskugeln.

Kurz gesagt

Liebeskugeln sind für vaginale Anwendung vorgesehene Produkte. Sie unterscheiden sich durch Größe, Gewicht und inneren Aufbau; manche enthalten bewegliche Gewichte. Sie sind von Analkugeln zu unterscheiden. Medizinische Trainingsziele oder die Behandlung von Beschwerden erfordern eine eigene fachliche Einschätzung. Vergleiche neben dem Gewicht den Durchmesser und die Form der Rückholmöglichkeit.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Für den Einstieg 30 bis 50 Gramm
  2. Größer ist am Anfang leichter zu halten als kleiner
  3. Rückholbändchen ist Voraussetzung, keine Option
  4. Einzelne Kugel vor Doppelkugel
  5. Silikon oder ABS, keine porösen Materialien
  6. Wasserbasiertes Gleitgel auf die Kugel, nicht aufs Bändchen
  7. Zehn bis fünfzehn Minuten täglich, im Stehen und Gehen
  8. Über das Gewicht steigern, nicht über die Tragedauer
  9. Nach der Geburt erst nach Freigabe beginnen

Häufige Fragen zu Liebeskugeln.

Wie wirken Liebeskugeln?

Der Beckenboden hält sie unwillkürlich, wodurch die Muskulatur beansprucht wird – ein Training, das ohne bewusste Anspannung nebenbei läuft. Modelle mit beweglichen Innenkugeln erzeugen zusätzlich eine leichte Vibration beim Gehen, die eher der Stimulation dient.

Welches Gewicht für den Anfang?

30 bis 50 Gramm. Ebenso wichtig: Größer ist am Anfang leichter als kleiner, weil eine große Kugel vom Muskel besser gehalten wird. Gesteigert wird über das Gewicht, nicht über die Tragedauer.

Wie lange soll man Liebeskugeln tragen?

Anfangs zehn bis fünfzehn Minuten täglich, später zwanzig bis dreißig – im Stehen und Gehen, weil der Muskel im Liegen kaum arbeitet. Länger ist nicht besser: Ein überanstrengter Beckenboden verspannt, und das macht dieselben Beschwerden wie ein schwacher.

Wann merke ich eine Wirkung?

Realistisch nach sechs bis acht Wochen regelmäßiger Anwendung. Beckenbodentraining wirkt über Wochen bis Monate, nicht über Tage.

Ersetzen Liebeskugeln Beckenbodenübungen?

Nein. Gezieltes Training mit bewusster An- und Entspannung hat die beste Beleglage, besonders bei Belastungsinkontinenz. Kugeln erleichtern vielen die Regelmäßigkeit, weil sie nebenbei laufen – bei Beschwerden ist eine physiotherapeutische Anleitung mehr wert als jedes Produkt.

Ab wann nach der Geburt?

Erst nach der Rückbildung und nach Freigabe durch Hebamme oder Ärztin, üblicherweise nach der Nachuntersuchung. Zu früh belastet Gewebe, das noch heilt. Auch danach gilt: leicht anfangen – der Beckenboden nach einer Geburt ist nicht der von davor.

Wann sollte ich sie nicht benutzen?

In der Schwangerschaft, während der Menstruation, bei einer Infektion, bei unklaren Blutungen oder Schmerzen und in den ersten Wochen nach einer Operation im Unterleib. Bei einer Senkung von Gebärmutter oder Blase gehört die Frage vorher zur Ärztin.

Können Liebeskugeln zu tief rutschen?

Nein. Die Scheide endet am Muttermund, anders als der Enddarm – weiter als bis dorthin kommt nichts. Das Rückholbändchen bleibt außen und macht das Herausnehmen unkompliziert.

Wie reinige ich Liebeskugeln?

Vor und nach jeder Anwendung mit warmem Wasser und milder, parfümfreier Seife oder einem Toycleaner, dann vollständig trocknen lassen. Das Bändchen wird dabei am häufigsten vergessen; Stoffbändchen sind schwerer sauber zu bekommen und altern schneller.

Woran merke ich, dass sie ersetzt gehören?

An Fransen am Bändchen, Verfärbungen oder einer gelockerten Verbindung zwischen Bändchen und Kugel. Bei Silikon zusätzlich an einer klebrigen oder rissigen Oberfläche.

Wie finde ich den Beckenboden?

Es ist die Bewegung, mit der man den Harnstrahl unterbrechen würde – aber nur als Suchhilfe, nicht als Übung, weil das Anhalten beim Wasserlassen die Blase belastet. Richtig angespannt zieht sich der Bereich zwischen Schambein und Steißbein nach innen und oben, ohne dass Bauch, Po oder Oberschenkel mitarbeiten.

Kann man den Beckenboden übertrainieren?

Ja. Ein dauerhaft angespannter Beckenboden ist nicht stark, sondern verspannt – mit ähnlichen Beschwerden wie bei einem schwachen: Druckgefühl, Schmerzen beim Sex, Probleme beim Wasserlassen. Das Loslassen ist so wichtig wie das Anspannen.

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