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Augenbinden & Bondage-Masken.
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Augenbinden & Bondage-Masken.

Lasst Berührungen mehr Raum: Entdeckt Augenbinden und Masken für gemeinsame Sinnenspiele. Vergleicht weiche Auflagen, Verschlüsse und Passformen und wählt eine Ausführung, die sich angenehm anlegen und abnehmen lässt.

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05BDSM & Fetisch

Ratgeber: Augenbinden & Masken.

Kurz gesagt

Augenbinden und blickdichte Masken können die Sicht während eines einvernehmlichen Spiels einschränken. Sie sind von dekorativen Masken mit freien Augenöffnungen zu unterscheiden. Material, Polsterung und Befestigung bestimmen den Sitz und die Handhabung. Prüft, ob die Maske tatsächlich blickdicht sein soll oder vor allem einen Look ergänzt.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Lichtdichtigkeit an der Nase prüfen: aufsetzen und nach unten schauen.
  2. Auf ausgeformte Augenpartie achten – das Material gehört auf den Knochen, nicht auf den Augapfel.
  3. Verstellbares Band mit Schnalle oder Klett statt eines reinen Gummibands.
  4. Für den ersten Einsatz zehn bis fünfzehn Minuten ansetzen.
  5. Vorher klären, was angesagt wird und welches Zeichen ohne Worte gilt.
  6. Beim Abnehmen kein helles Licht – die Augen sind lichtempfindlich.

Häufige Fragen zu Augenbinden & Masken.

Warum wirkt eine Augenbinde so stark?

Weil sie nicht das Bild nimmt, sondern die Vorhersage. Das Gehirn nutzt das Gesehene ständig, um Berührungen zu antizipieren, und ein erwarteter Reiz wird schwächer wahrgenommen als ein unerwarteter. Fällt das Sehen weg, kommt jede Berührung unangekündigt – und der Tastsinn bekommt die Aufmerksamkeit, die sonst auf das Bild entfällt.

Wie prüfe ich, ob eine Binde lichtdicht ist?

Aufsetzen, in einen hellen Raum schauen und nach unten blicken. Wer den eigenen Körper oder den Boden sieht, hat keine lichtdichte Binde – die meisten Modelle lassen an der Nase Licht durch. Modelle mit ausgeformtem Nasensteg oder weicher Polsterung an der Unterkante schließen dort ab.

Muss es vollständig dunkel sein?

Nicht unbedingt. Wer zum ersten Mal etwas in diese Richtung ausprobiert, empfindet eine Binde, die noch etwas Licht durchlässt, oft als angenehmer. Der Grad lässt sich ohnehin einfacher über die Zimmerbeleuchtung steuern als über das Produkt.

Warum drückt meine Augenbinde nach kurzer Zeit?

Weil sie flach aufliegt und damit auf den Augäpfeln statt auf dem Knochen. Modelle mit einer Vertiefung im Augenbereich lassen Raum für die Lidbewegung. Der Test: Wer unter der aufgesetzten Binde blinzeln kann, ohne dass die Wimpern anstoßen, hat genug Platz – wer die eigenen Lidbewegungen am Material spürt, nicht.

Zerstört Reden den Effekt?

Nein, im Gegenteil. Wer angekündigt bekommt, dass gleich etwas Kaltes kommt oder dass die andere Person kurz den Raum verlässt, kann sich darauf einlassen; wer es nicht weiß, ist mit Erschrecken beschäftigt statt mit Empfinden. Die Faustregel: Was eine ungewollte Reaktion auslösen könnte, wird angesagt – was zum Spiel gehört, kommt unangekündigt.

Warum verschätze ich mich so bei der Zeit?

Weil Sinnesentzug das Zeitgefühl deutlich verschiebt, und zwar in beide Richtungen: Fünf Minuten können sich wie zwanzig anfühlen, eine halbe Stunde kann verfliegen. Die tragende Person kann deshalb nicht mitzählen – die Verantwortung für die Dauer liegt bei der sehenden, ebenso das Nachfragen, wenn längere Zeit keine Rückmeldung kommt.

Welches Zeichen vereinbart man?

Eines, das ohne Worte funktioniert. Bei einer Augenbinde ist Sprechen zwar möglich, aber nicht immer leicht – verlässlicher sind ein vereinbartes Handzeichen oder ein Gegenstand in der Hand, der fallen gelassen wird. Das wird vorher geklärt, nicht im Verlauf.

Welches Material eignet sich wofür?

Stoff und Satin für längeres Tragen: leicht, waschbar, angenehm, selten ganz lichtdicht. Leder und Kunstleder für besseren Abschluss und mehr Haltbarkeit, feucht abgewischt statt gewaschen. Gepolsterte Modelle kommen der Dunkelheit am nächsten, sind aber die wärmsten – darunter sammelt sich mit der Zeit Feuchtigkeit.

Worauf achte ich beim Abnehmen?

Auf das Licht. Augen, die zwanzig Minuten im Dunkeln waren, sind lichtempfindlich – wer die Binde abnimmt und dabei die Deckenbeleuchtung einschaltet, erzeugt einen unangenehmen Moment am Ende. Vorher dimmen oder erst im abgedunkelten Raum abnehmen und danach etwas Zeit lassen.

Kann die tragende Person herumlaufen?

Beim ersten Mal besser nicht. Orientierungsverlust tritt schneller ein, als die meisten erwarten, und er trifft auch Menschen, die ihn sich zutrauen. Sitzen oder liegen ist der richtige Ausgangspunkt – und die sehende Person bleibt im Raum, weil aus dem Alleinsein genau die Unsicherheit entsteht, die dem Effekt entgegensteht.

Lässt sich eine Augenbinde mit Fesselung kombinieren?

Ja, aber nicht für den Einstieg. Zwei Einschränkungen gleichzeitig sind mehr als ihre Summe, und die Verantwortung der sehenden Person wächst entsprechend. Sinnvoll ist, eines nach dem anderen auszuprobieren – eine Augenbinde allein verstärkt ohnehin fast alles, besonders leichte Reize wie Federn, Temperaturwechsel und wechselnde Materialien.

Wie reinige ich sie?

Stoffmodelle von Hand oder im Wäschenetz bei dreißig Grad, liegend getrocknet. Leder feucht abwischen und gelegentlich pflegen. Schaumstoffpolster vertragen keine Maschine – auswischen und offen trocknen, sonst bleibt Feuchtigkeit im Polster. Weil eine Binde direkten Kontakt zur Augenpartie hat, gehört sie häufiger gereinigt als anderes Zubehör, und geteilt wird nur, was sich waschen lässt.

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