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Wetlook- & Lack-Dessous.

Wetlook- & Lack-Dessous.

Glänzende Oberflächen für einen markanten Dessous-Look: Entdecke Wetlook und Lackoptik und vergleiche die angebotenen Bodys und Sets. Wähle den Schnitt und die Bedeckung, in denen du dich zeigen möchtest.

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04Dessous & Reizwäsche

Ratgeber: Wetlook & Lack.

Kurz gesagt

Wetlook und Lackoptik beschreiben Oberflächen mit unterschiedlichen Glanzwirkungen. Sie können auf verschiedenen Textilien oder Beschichtungen beruhen und sind nicht mit Leder oder Latex gleichzusetzen. Bei Dessous bestimmen Material, Schnitt und offene Details den jeweiligen Look. Vergleiche die Größentabelle und den Stretchanteil.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Im Zweifel die kleinere Größe – Falten brechen bei glänzendem Material den Glanz.
  2. Nähte vor dem Tragen auf Dehnbarkeit prüfen: starre Steppnaht ist die Sollbruchstelle.
  3. Ab etwa 175 Zentimetern Körpergröße auf die Längenangabe achten.
  4. Vor dem ersten Tragen innen auf Farbabgabe testen.
  5. Kein Weichspüler, kein Trockner, liegend trocknen.
  6. Ölhaltige Produkte fernhalten – stumpf bleibt stumpf.

Häufige Fragen zu Wetlook & Lack.

Was ist der Unterschied zwischen Wetlook und Lack?

Der Stretchanteil. Wetlook ist ein Gewebe mit hohem Elasthananteil und dünner glänzender Beschichtung, die die Dehnung mitmacht; beschichteter Lack hat einen dickeren Auftrag, der weniger nachgibt als das Material darunter. Wetlook passt sich an, Lack formt – wer sich bewegen will, nimmt Wetlook.

Welche Größe soll ich wählen?

Im Zweifel die kleinere, und damit genau umgekehrt zu Lack. Weil Wetlook dehnbar ist, wirft eine zu große Größe Falten, und Falten brechen den Glanz – ein Teil, das nicht anliegt, sieht schlechter aus als eines, das gerade so passt. Maßgeblich sind Brust- und Hüftumfang aus der Herstellertabelle.

Warum ist mein Wetlook-Teil zu kurz, obwohl der Umfang stimmt?

Weil Stretchgrößen im Umfang großzügig, in der Länge aber auf einen durchschnittlichen Oberkörper geschnitten sind. Bei glänzendem Material fällt das sofort auf: Der Stoff spannt sich quer, und der Glanz bricht dort. Ab etwa 175 Zentimetern Körpergröße lohnt der Blick auf die Längenangabe in Zentimetern.

Woran erkenne ich gute Nähte?

An der Dehnbarkeit. Ein Stoff, der sich dehnt, braucht eine Naht, die mitgeht – Overlock oder Coverstich mit elastischem Garn. Der Test dauert Sekunden: Naht mit beiden Händen leicht auseinanderziehen. Gibt sie mit und federt zurück, ist sie elastisch; bleibt sie starr, während sich der Stoff daneben dehnt, ist sie die Sollbruchstelle des Teils.

Schwitzt man unter Wetlook weniger als unter Lack?

Nein. Keines der beiden Materialien ist atmungsaktiv – unter Wetlook staut sich Wärme genauso, es fällt nur weniger auf, weil sich das Material weicher anfühlt. Die Haut darunter ist nach einer halben Stunde trotzdem feucht. Für längeres Tragen gehören Wasser in Reichweite und die Bereitschaft, es wieder auszuziehen, zur Vorbereitung.

Wie wasche ich Wetlook?

Von Hand in lauwarmem Wasser mit Feinwaschmittel oder im Wäschenetz bei dreißig Grad. Kein Weichspüler, weil er die Elastizität mindert, auf die bei diesem Material alles ankommt, und kein Trockner – Hitze zerstört Elasthanfasern dauerhaft. Ein Wetlook-Teil ohne Dehnung ist nicht zu retten.

Wie trockne ich es richtig?

Liegend oder auf einem breiten Bügel. Nasses Elastan längt sich unter dem eigenen Gewicht, und ein an einer dünnen Stange getrocknetes Teil ist danach an den Schultern ausgeleiert. Nach dem Tragen wird es außerdem innen ausgewischt und offen getrocknet – feucht zusammengelegt löst sich die Beschichtung dort, wo sie aufeinanderliegt.

Färbt Wetlook ab?

Dunkle Farben ja, besonders Schwarz und Rot – und besonders bei Wärme und Reibung, also genau unter den Bedingungen, unter denen es getragen wird. Vor dem ersten Tragen innen mit einem feuchten hellen Tuch abreiben und prüfen. Auf der Haut geht die Farbe mit Seife ab, auf hellen Polstern nicht zuverlässig.

Was zerstört den Glanz?

Fett und Öl, Hitze, Reibung an rauen Oberflächen und Lösungsmittel – in dieser Reihenfolge. Bei Wetlook kommt hinzu, dass die dünnere Beschichtung mechanisch empfindlicher ist: Ein Teil, das über eine raue Sofalehne gescheuert wurde, zeigt das schneller als ein dickeres Lackteil. Was einmal stumpf ist, bleibt es.

Wie bekomme ich den Glanz zurück?

Wenn die Oberfläche nur verschmutzt ist, reicht Abwischen mit lauwarmem Wasser und einem Tropfen mildem Spülmittel. Silikonpflegemittel, wie sie bei Lack und Latex verwendet werden, sind bei Wetlook selten nötig und in zu großer Menge kontraproduktiv, weil sie Staub anziehen. Ist die Beschichtung angegriffen, kommt der Glanz nicht zurück.

Wie lagere ich Wetlook-Teile?

Getrennt und nicht aufeinander – zwei Beschichtungen, die über Monate aufeinanderliegen, können verkleben, und helle und dunkle glänzende Teile gehören ohnehin nicht übereinander. Anders als bei starrem Lack sind Knickfalten bei Wetlook weniger kritisch, weil das Material elastisch ist; ausgeleiert wird es trotzdem, wenn es unter Zug hängt.

Für wen eignet sich Wetlook?

Für alle, die sich bewegen wollen, und für den Einstieg in glänzende Materialien – es verzeiht Größenfehler, lässt sich waschen und normal anziehen. Weniger geeignet ist es, wenn eine formende, glatte Silhouette das Ziel ist; dafür braucht es die dickere Beschichtung mit dem Nachteil der geringeren Dehnung.

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