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Sexspielzeug für Paare.
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Sexspielzeug für Paare.

Neue Ideen für eure gemeinsame Zeit: Entdeckt Paarvibratoren, Strap-ons und Toys, die ihr einander in die Hand geben könnt. Wählt nach euren Wünschen und findet etwas, das sich gut in euer Spiel einfügt.

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Ratgeber: Toys für Paare.

Kurz gesagt

Sexspielzeug für Paare umfasst speziell für gemeinsame Nutzung gestaltete Modelle sowie Toys, die sich zu zweit führen lassen. Manche werden getragen, andere mit der Hand bedient. Paar-Toy bedeutet weder automatisch gleichzeitige Stimulation noch eine bestimmte Paarkonstellation. Beginnt bei eurer Spielidee: Soll jemand die Steuerung übernehmen, soll ein Toy getragen werden oder möchtet ihr Berührungen abwechseln?

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Gemeinsam aussuchen – ein Produkt, das an der anderen Person wirkt, gehört nicht allein bestellt.
  2. Auf Bedienbarkeit ohne hinzusehen achten: eine Taste oder eine Fernbedienung statt vier Tasten.
  3. Bei Paarvibratoren auf biegsame oder anpassbare Form achten, starre verrutschen.
  4. Für geteilte Nutzung Silikon, Glas oder Metall wählen – poröse Materialien brauchen ein Kondom.
  5. Beim Wechsel zwischen anal und vaginal immer reinigen oder das Kondom wechseln.
  6. Wasserbasiertes Gleitgel und mehr davon, als man allein brauchen würde.

Häufige Fragen zu Toys für Paare.

Welche Toys eignen sich für Paare?

Drei Gruppen, je nach gewünschter Wirkung. Paarvibratoren und Vibrationsringe liegen beim Sex dazwischen und fügen etwas hinzu, ohne den Ablauf zu ändern. Umschnalldildos mit Harness verschieben, wer penetriert – die größte Veränderung. Ferngesteuerte Toys geben die Kontrolle an die andere Person ab und funktionieren auch über Entfernung.

Wie stelle ich das Thema zur Diskussion, ohne es schwer zu machen?

Indem man eine Kategorie vorschlägt statt eines Produkts. Die Frage, ob man so etwas grundsätzlich mal ausprobieren möchte, ist leichter zu beantworten als die nach einem bestimmten Gerät – und sie lässt Raum, in eine andere Richtung zu zeigen. Wer dagegen ein fertig bestelltes Toy überreicht, verschiebt die Verlegenheit nur auf den Moment des Auspackens.

Was, wenn nur einer von uns Interesse hat?

Das ist der Normalfall und kein Problem, solange es benannt wird. Hilfreich ist die Trennung zwischen Zustimmung und Begeisterung: Jemand kann einverstanden sein, ohne begeistert zu sein, und das trägt – solange klar ist, dass das Einverständnis jederzeit zurückgenommen werden kann und niemand darüber nachverhandelt. Was nicht funktioniert, ist Überzeugungsarbeit im Moment selbst.

Können wir dasselbe Toy beide benutzen?

Bei Silikon, Glas und Metall ja – diese Materialien sind dicht und lassen sich zwischendurch vollständig reinigen. Bei porösen Materialien wie TPE nicht ohne Weiteres; dort gehört ein Kondom über das Toy, das beim Wechsel zwischen Personen gewechselt wird. Das ist kein Komfortthema, sondern der Grund, warum das Material auf der Verpackung steht.

Was ist beim Wechsel zwischen anal und vaginal zu beachten?

Dass er nie ohne Reinigung oder Kondomwechsel stattfindet. Darmbakterien lösen in der Scheide Infektionen aus, und das ist der einzige Punkt dieser Kategorie, an dem es nicht um Vorlieben geht. Praktisch am einfachsten: ein Kondom über das Toy und beim Wechsel ein neues.

Welches Gleitgel brauchen wir?

Wasserbasiertes, und mehr davon als bei alleiniger Nutzung – zu zweit dauert es länger und es kommen mehr Materialien ins Spiel. Wasserbasiert passt zu Kondomen und zu allen Toy-Materialien einschließlich Silikon. Silikonbasiertes hält zwar länger feucht, ist bei Silikontoys aber ausgeschlossen, und genau die dominieren diese Kategorie.

Warum verrutscht unser Paarvibrator ständig?

Meist wegen der Form. Starre Modelle sitzen nur bei einer bestimmten Anatomie und Stellung richtig; Geräte mit biegsamem Arm oder anpassbarer Form passen sich an und halten deutlich besser. Ein Gerät, das ständig nachjustiert werden muss, kostet mehr Aufmerksamkeit, als es einbringt – das ist bei Toys zu zweit das entscheidende Kriterium.

Worauf achten wir bei der Bedienung?

Darauf, dass sie ohne Hinsehen funktioniert. Ein Gerät mit vier Tasten, deren Belegung man kennen muss, ist allein hervorragend und zu zweit unpraktisch. Eine einzelne Taste oder eine Fernbedienung, die die andere Person hält, löst das – und macht aus der Bedienung im zweiten Fall sogar einen Teil der Sache.

Was ist bei ferngesteuerten Toys vorher zu klären?

Ein Signal zum Aufhören, das ohne Worte funktioniert, und die Verabredung, dass es sofort gilt und nicht diskutiert wird. Das ist nicht formal gemeint: Wer die Steuerung abgibt, gibt sie tatsächlich ab, und dafür braucht es einen verlässlichen Weg zurück.

Kann ein Toy Probleme in der Beziehung lösen?

Zwei Dinge kann es nicht. Einen Konflikt, der außerhalb des Betts liegt und sich dort nur zeigt – der kommt zurück. Und einen Unterschied im Bedürfnis nach Nähe oder Häufigkeit; wenn der Leidensdruck erzeugt, ist eine Paar- oder Sexualtherapie die passendere Adresse. Gut kann ein Toy dagegen eine festgefahrene Routine unterbrechen, eine körperliche Einschränkung ausgleichen und ein Gespräch über Vorlieben ermöglichen.

Wie bewahren wir mehrere Toys auf?

Lagere die Produkte sauber, trocken und möglichst einzeln in passenden Behältnissen. Das schützt vor Staub, Druckstellen und möglichen Farb- oder Materialübertragungen. Welche Kontakte problematisch sind, hängt von den konkreten Materialien ab; Silikon reagiert nicht bei jeder Berührung zwangsläufig mit Silikon. Glas sollte zusätzlich vor Stößen geschützt sein. Beachte die eigenen Lagerungshinweise jedes Produkts.

Wann sollten wir entscheiden, ob ein Toy bleibt?

Nach dem zweiten oder dritten Einsatz, nicht nach dem ersten. Beim ersten Mal ist bei fast jedem Gerät die Neugier größer als die Routine, die Position sitzt selten und die Erwartung steht im Weg. Wer danach urteilt, sortiert regelmäßig etwas aus, das beim dritten Mal funktioniert hätte.

Funktioniert das auch, wenn wir nicht am selben Ort sind?

Dafür gibt es genau eine Gruppe: App-gesteuerte Toys, die sich über beliebige Distanz bedienen lassen, solange beide Seiten online sind. Vorausgesetzt werden ein Benutzerkonto, eine dauerhafte Bluetooth-Verbindung zum Gerät und stabiles Internet auf beiden Seiten – fällt eines aus, ist es vorbei. Eine klassische Fernbedienung reicht dagegen nur bis in den Nebenraum.

Kann ein Toy helfen, wenn körperliche Gründe im Weg stehen?

Häufig ja, und das ist einer der besten Gründe für diese Kategorie. Ein Umschnalldildo ermöglicht Penetration unabhängig von einer Erektion; ein Vibrationsring bringt Stimulation dorthin, wo bei eingeschränkter Beweglichkeit der Kontakt fehlt. Wichtig bleibt die Reihenfolge: Eine körperliche Ursache gehört abgeklärt – ein Toy gleicht eine Einschränkung aus, es untersucht sie nicht.

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