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Erotische Massage.

Erotische Massage.

Mehr Zeit für Berührungen: Entdecke Massageöle, Massagekerzen und Sets für eure gemeinsame Auszeit. Wählt nach Duft, Textur und Anlass und gestaltet ein Ritual, das sich für euch beide gut anfühlt.

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04Gleitgel & Kondome

Ratgeber: Massage.

Kurz gesagt

Erotische Massageprodukte ergänzen äußere Berührungen, etwa durch eine gleitfähige Textur oder einen Duft. Öle, Kerzen und Sets sind unterschiedliche Produktformen. Eine Eignung als Gleitmittel oder für orale Berührungen muss ausdrücklich beim jeweiligen Produkt angegeben sein. Entscheidet, ob ihr eine klassische Massage, einen Duft oder die Anwendung einer Massagekerze sucht.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Jojoba zieht schnell ein, Mandelöl gleitet länger
  2. Mandelöl bei Nussallergie ausgeschlossen
  3. Fraktioniertes Kokosöl bleibt flüssig und geruchsneutral
  4. Silikonbasiert gleitet am längsten und schont Kondome
  5. Öl zerstört Latex und Polyisopren – nur Polyurethan verträgt es
  6. Abwischen reicht nicht, der Ölfilm bleibt
  7. Nur echte Massagekerzen, etwa 40 Grad Schmelzpunkt
  8. Wachs ausgießen statt tropfen, vorher am Handrücken prüfen
  9. Öl in den Händen anwärmen, Handtuch unterlegen
  10. Pflanzliche Öle dunkel und kühl lagern
  11. Effektöle vorher an kleiner Stelle testen
  12. Wärmende Öle nicht auf Schleimhaut

Häufige Fragen zu Massage.

Welches Massageöl ist das richtige?

Jojoba zieht schnell ein und wird sehr gut vertragen, Mandelöl gleitet länger und pflegt gut – ist bei Nussallergie aber ausgeschlossen. Kokosöl wird unter etwa 24 Grad fest; fraktioniertes bleibt flüssig und geruchsneutral.

Kann ich nach einer Ölmassage Kondome benutzen?

Nicht ohne Weiteres. Pflanzliche Öle machen Latex und Polyisopren binnen Minuten porös. Entweder die Haut abwaschen, ein Polyurethan-Kondom verwenden oder von vornherein ein silikonbasiertes Massagemittel nehmen. Abwischen reicht nicht.

Was unterscheidet Massagekerzen von normalen Kerzen?

Der Schmelzpunkt. Massagekerzen aus Sojawachs oder Pflanzenölen schmelzen bei etwa 40 Grad, normale Kerzen bei 55 Grad und darüber – dieser Unterschied entscheidet zwischen warmem Reiz und Verbrennung.

Wie benutze ich eine Massagekerze richtig?

Das geschmolzene Wachs wird ausgegossen und mit der Hand verteilt, nicht getropft. Temperatur vorher am eigenen Handrücken prüfen, nicht an der anderen Person, und nicht über Gesicht, Genitalien oder offene Haut.

Warum brennt meine Massagekerze in einen Tunnel?

Weil sie beim ersten Anzünden nicht lange genug gebrannt hat. Die Oberfläche muss vollständig flüssig werden, sonst brennt sie dauerhaft nur in der Mitte und das Wachs am Rand bleibt ungenutzt – korrigieren lässt sich das nicht mehr.

Wie läuft eine gute Massage ab?

Warmer Raum, in den Händen angewärmtes Öl, ein Handtuch unter der Person. Gearbeitet wird mit flachen Handflächen und Körpergewicht statt Fingerkraft, von großen Flächen zu kleinen, neben der Wirbelsäule statt darauf. Langsam wirkt mehr als abwechslungsreich.

Wo darf nicht massiert werden?

Direkt auf der Wirbelsäule, auf Knochen und Gelenken sowie im Nierenbereich an der seitlichen Taille unter den Rippen. Ausgespart werden auch entzündete Stellen, frische Verletzungen, Muttermale, Krampfadern und der Bauch in der Schwangerschaft.

Wie wärme ich Massagesteine an?

Im Wasserbad, nicht in der Mikrowelle – die erhitzt ungleichmäßig, und ein Stein mit einer heißen Stelle ist genau das Problem, das man vermeiden will.

Wie lagere ich Massageöl?

Dunkel und kühl, weil pflanzliche Öle ranzig werden. Ein Öl, das säuerlich oder metallisch riecht, kommt weg. Bei fertigen Mischungen ist die Haltbarkeit nach dem Öffnen kürzer als bei reinen Ölen.

Wie läuft eine Massage zu zweit am besten?

Auf eine Person konzentriert statt mit erwartetem Rollentausch – das nimmt den Zeitdruck. Zwanzig Minuten aufmerksam sind mehr wert als zweimal zehn. Als Rückmeldung reicht ein vereinbartes mehr, weniger oder woanders vollständig.

Welche Technik funktioniert bei einer erotischen Massage?

Auslassen und Tempo. Wer die naheliegenden Stellen zunächst umgeht und Innenseiten der Oberschenkel, unteren Rücken und Nacken bearbeitet, erzeugt mehr Aufmerksamkeit als jede direkte Berührung – und deutlich langsamer, als es sich richtig anfühlt.

Was verstärkt die Wirkung?

Der Wechsel zwischen Reizen: warme Hände nach kühlem Öl, eine Feder nach flächigem Druck, Fingerspitzen nach Handflächen. Mit einer Augenbinde wirkt das stärker, weil die Erwartung fehlt.

Sind ätherische Öle in Massageölen unbedenklich?

Nicht generell. Sie klingen harmlos, weil sie pflanzlich sind, zählen aber zu den häufigsten Auslösern von Kontaktreaktionen – ein Test an der Armbeuge über vierundzwanzig Stunden lohnt sich. In der Schwangerschaft sind einzelne nicht empfohlen.

Was bringen wärmende Massageöle?

Sie arbeiten meist mit Glycerin, das beim Verreiben Wärme entwickelt, oder mit Capsaicin-Derivaten. Gedacht sind sie für die Haut und nicht für Schleimhaut – im Intimbereich riskiert man eine Reizung, die den Abend beendet.

Sind essbare Massageöle wirklich essbar?

Sie sind darauf abgestimmt, in kleinen Mengen unbedenklich zu sein. Ein Lebensmittel sind sie nicht, und die Regel gegenüber Latexkondomen gilt für sie unverändert.

Was brauche ich mindestens?

Ein neutrales Basisöl ohne Duft, eine Massagekerze für die Atmosphäre und ein Handtuch, das ausdrücklich dafür da ist. Wer regelmäßig massiert, ergänzt einen Pumpspender und eine wiederverwendbare Unterlage.

Wie löse ich eine Verspannung?

Erst großflächig aufwärmen – zwei bis drei Minuten kreisend mit der ganzen Handfläche –, dann den verhärteten Punkt mit Daumen oder Handballen halten statt reiben: zwanzig bis dreißig Sekunden gleichmäßiger Druck. Hält die Person die Luft an, ist es zu viel. Strahlt der Schmerz in einen Arm aus oder kommen Taubheit oder Kribbeln dazu, gehört das ärztlich abgeklärt.

Wie bekomme ich Ölflecken aus Textilien?

Frisch mit Küchenpapier abtupfen statt reiben, dann Spülmittel direkt auftragen, einwirken lassen und normal waschen – Spülmittel ist auf Fett ausgelegt, Waschmittel nur bedingt. Auf Seide und beschichteten Stoffen bleibt ein Rand. Kerzenwachs wird ausgehärtet abgekratzt, bevor gewaschen wird.

Wie viel Öl brauche ich für eine ganze Massage?

Für einen Rücken etwa eine Esslöffelmenge, für den ganzen Körper das Zwei- bis Dreifache. Lieber mehrfach wenig nachlegen als einmal viel – zu viel Öl lässt die Hände rutschen, statt Druck zu übertragen, und die Massage wird wirkungslos.

Kann ich Massageöl auch als Gleitmittel verwenden?

Für den Körper ja, für Schleimhaut nein – die Zusammensetzung ist darauf nicht abgestimmt, und Duft- oder Effektstoffe reizen dort. Dazu kommt die Kondomfrage: Pflanzliche Öle zerstören Latex und Polyisopren.

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