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Massageöle.

Massageöle.

Für Hände, die sich Zeit nehmen: Entdecke Massageöle mit unterschiedlichen Düften und Texturen. Vergleiche die Rezepturen und finde ein Öl, das zu euren Vorlieben und der geplanten äußeren Massage passt.

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03Gleitgel & Kondome

Ratgeber: Massageöle.

Kurz gesagt

Massageöle sind für gleitfähige äußere Hautberührungen formuliert. Duft, Zusammensetzung und Hautgefühl unterscheiden sich. Ein Massageöl ist nicht automatisch als Intimgleitmittel geeignet; dafür müssen die vorgesehene Anwendung und Materialverträglichkeit ausdrücklich ausgewiesen sein. Vergleiche Zutaten, Duft und Dosiermöglichkeit.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Nach Einziehen, Geruch, Haltbarkeit und Allergierisiko wählen
  2. Jojoba zieht schnell ein und wird nicht ranzig
  3. Mandelöl gleitet länger, bei Nussallergie ausgeschlossen
  4. Fraktioniertes Kokosöl bleibt flüssig und geruchsneutral
  5. Raffiniert ist die bessere Basis für Duftmischungen
  6. Reines Basisöl ist verträglicher als eine lange Zutatenliste
  7. Öl zerstört Latex und Polyisopren – Abwischen reicht nicht
  8. Nicht auf Schleimhaut und nicht auf Silikontoys
  9. Pumpspender und 100 bis 200 Milliliter statt Vorratsgröße
  10. Dunkel und kühl lagern, ranziges Öl entsorgen

Häufige Fragen zu Massageöle.

Welches Massageöl ist das beste?

Das hängt an vier Eigenschaften: Einziehgeschwindigkeit, Eigengeruch, Haltbarkeit und Allergierisiko. Jojoba zieht schnell ein und wird nicht ranzig, Mandelöl gleitet länger, fraktioniertes Kokosöl ist geruchsneutral und sehr lange haltbar.

Warum ist Jojoba teurer?

Weil es streng genommen ein flüssiges Wachs ist und aufwendiger gewonnen wird. Dafür ist es dem hauteigenen Talg chemisch ähnlich, wird sehr gut vertragen und wird nicht ranzig – die Haltbarkeit relativiert den Preis.

Ist Mandelöl bei Nussallergie ein Problem?

Ja, und zwar auch in kleinen Mengen und auch bei der Person, die massiert. Das ist die einzige Eigenschaft in dieser Kategorie, bei der es kein Abwägen gibt – dann kommt Jojoba, Traubenkern oder fraktioniertes Kokosöl infrage.

Was bedeutet kaltgepresst?

Das Öl wurde ohne Hitze gewonnen, wodurch mehr Begleitstoffe erhalten bleiben. Es riecht dadurch mehr nach der Pflanze und ist etwas kürzer haltbar. Raffinierte Öle sind geruchsneutraler und stabiler – für Massagen mit Duftzusatz die bessere Grundlage.

Sagt ein Bio-Siegel etwas über die Verträglichkeit?

Nein. Bio bezieht sich auf den Anbau der Pflanze, nicht auf Reinheit oder Hautverträglichkeit. Wer empfindlich reagiert, achtet eher auf eine kurze Zutatenliste – ein reines Basisöl ist fast immer verträglicher als eine Mischung mit zehn Positionen.

Kann ich Massageöl als Gleitmittel benutzen?

Für den Körper ja, für Schleimhaut nein. Die Zusammensetzung ist darauf nicht abgestimmt, Duft- und Effektstoffe reizen dort, und ölige Rückstände können das Milieu stören. Für vaginale und anale Anwendung sind Gleitgele die geprüften Produkte.

Vertragen sich Massageöle mit Kondomen?

Nein. Alle pflanzlichen Öle machen Latex und Polyisopren binnen Minuten porös, und Abwischen reicht nicht, weil der Film bleibt. Entweder die Haut abwaschen, ein Polyurethan-Kondom verwenden oder silikonbasiert arbeiten.

Wie viel Öl brauche ich?

Für einen Rücken etwa eine Esslöffelmenge, für den ganzen Körper das Zwei- bis Dreifache. Mehrfach wenig nachlegen ist besser als einmal viel – zu viel Öl lässt die Hände rutschen, statt Druck zu übertragen.

Welche Flaschengröße ist sinnvoll?

100 bis 200 Milliliter mit Pumpspender. Große Flaschen werden bei den meisten ranzig, bevor sie leer sind, und mit öligen Händen lässt sich ein Schraubverschluss schlecht öffnen.

Woran erkenne ich, dass ein Öl schlecht ist?

Am Geruch: säuerlich, metallisch oder nach altem Fett bedeutet oxidiert. Dann kommt es weg – auf der Haut wird es nicht besser und kann reizen. Dunkel, kühl und verschlossen zu lagern verzögert das deutlich.

Was ist der Unterschied zwischen ätherischen Ölen und Parfumölen?

Parfumöle sind synthetisch, konstant in der Zusammensetzung und meist gut verträglich. Ätherische Öle sind Pflanzenauszüge, wirken intensiver und zählen zu den häufigsten Auslösern von Kontaktreaktionen.

Wie mische ich mir selbst ein Massageöl?

Mit ein bis zwei Prozent Verdünnung – rund zehn bis zwanzig Tropfen ätherisches Öl auf hundert Milliliter Basisöl. Höher dosiert wird es nicht angenehmer, sondern reizender. Zitrusöle machen die Haut lichtempfindlich; danach nicht in die Sonne.

Welches Öl bei unreiner Haut am Rücken?

Jojoba – es ähnelt dem hauteigenen Talg und belastet die Poren weniger als andere Öle. Kokosöl gilt in dieser Hinsicht als das kritischste, und schwere Öle verträgt zu Unreinheiten neigende Haut generell schlecht.

Welches Öl bei trockener Haut?

Langsam einziehende, fettreichere Öle wie Mandel oder Avocado. Auf leicht feuchte Haut nach dem Duschen aufgetragen schließen sie zusätzlich Feuchtigkeit ein und wirken über die Massage hinaus.

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