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Alkoholische Leckereien.

Alkoholische Leckereien.

Ein kleines Genussgeschenk für Erwachsene: Entdecke alkoholische Leckereien mit besonderer Gestaltung. Wähle nach Geschmack, Inhalt und Anlass und ergänze ein persönliches Geschenk oder eure private Feier.

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Ratgeber: Alkoholische Leckereien.

Kurz gesagt

Alkoholische Leckereien verbinden einen Lebensmittel- oder Getränkeartikel mit einer Geschenkidee. Die Produktangaben zeigen, welche Art von Alkohol und welche Menge enthalten sind. Ein dekoratives Motiv sagt nichts über Alkoholgehalt oder Zusammensetzung aus. Vergleiche Zutaten, Allergene, Nettoinhalt und Alkoholangaben.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Alkoholgehalt auf der Verpackung prüfen – ab 1,2 Volumenprozent muss er angegeben sein.
  2. Auf Feiern getrennt aufstellen und beschriften, nicht unter die übrigen Süßigkeiten mischen.
  3. Beim Anbieten sagen, dass Alkohol enthalten ist.
  4. In gemischten Runden mit unbekannter Zusammensetzung alkoholfreie Artikel wählen.
  5. Im Sommer Gelees und Lutscher statt Pralinen – sie halten Wärme aus.
  6. Bei Pralinen auf eine benannte Spirituose in der Zutatenliste achten, nicht auf Aroma.

Häufige Fragen zu Alkoholische Leckereien.

Wie viel Alkohol steckt in einer Likörpraline?

Eine gefüllte Praline enthält typischerweise ein bis zwei Milliliter Flüssigkeit, davon je nach Rezeptur ein Teil Alkohol – pro Stück ein sehr kleiner Bruchteil eines Getränks. Über eine ganze Schachtel gerechnet summiert es sich aber spürbar und kann durchaus einem Getränk entsprechen. Ab 1,2 Volumenprozent steht der Gehalt auf der Verpackung.

Ab welchem Alter darf man sie abgeben?

Bei branntweinhaltigen Lebensmitteln praktisch ab achtzehn. In Deutschland regelt das Jugendschutzgesetz die Abgabe, in Österreich tun das die Landesgesetze – bei Spirituosen kommen beide auf dasselbe hinaus. Auf Feiern mit gemischtem Publikum gehören diese Artikel deshalb nicht auf einen frei zugänglichen Tisch.

Sind sie in der Schwangerschaft unbedenklich?

Nein. Für Alkohol in der Schwangerschaft gibt es keine als sicher geltende Menge, und das gilt auch für kleine Mengen in Süßwaren. Eine angebotene Praline ist hier keine Höflichkeit, sondern eine Situation, in der jemand ablehnen muss – deshalb gehört gesagt, was drin ist, bevor die Schachtel herumgeht.

Warum sollte ich beim Anbieten darauf hinweisen?

Weil Alkohol in einer Praline nicht sichtbar und nicht immer schmeckbar ist. Betroffen sind mehr Gruppen, als man denkt: Schwangere, Personen unter bestimmten Medikamenten, Menschen mit einer Alkoholabhängigkeit in der Vorgeschichte – für die letzte Gruppe ist eine unerwartete kleine Menge ein reales Problem – und alle, die anschließend fahren. Drei Worte lösen das.

Wie stelle ich sie auf einem Süßigkeitentisch auf?

Getrennt und beschriftet, nicht unter die übrigen gemischt. Wer sich bedient, ohne zu wissen, was er nimmt, kann sich nicht entscheiden – und genau das ist bei dieser Warengruppe der Unterschied zwischen einem gelungenen Mitbringsel und einer unangenehmen Situation.

Welche Form hält Wärme am besten aus?

Gelees, Fruchtgummi und Lutscher. Sie sind unempfindlicher als Schokolade und damit die praktischere Wahl für Feiern im Freien oder im Sommer. Likörpralinen sind die empfindlichste Form – bei ihnen kann zusätzlich die Zuckerkruste im Inneren durch Temperaturwechsel beschädigt werden, und dann läuft die Füllung aus.

Wie lagere ich sie richtig?

Kühl, dunkel und trocken, aber nicht im Kühlschrank – dort zieht Schokolade Feuchtigkeit und wird grau. Alkoholhaltige Süßwaren sind kürzer haltbar als reine Zuckerware, besonders die mit flüssiger Füllung; das Mindesthaltbarkeitsdatum lohnt hier den Blick mehr als sonst, zumal diese Produkte oft lange vor dem Anlass gekauft werden.

Schmeckt man die Spirituose wirklich?

Bei guten Produkten ja, bei günstigen nicht. Der Unterschied steht in der Zutatenliste: Ist dort eine benannte Spirituose aufgeführt, ist sie enthalten; steht dort Aroma, ist der Alkoholanteil meist niedriger und der Geschmack nachgebildet. Bei Cocktail-Varianten gilt ohnehin, dass sie nach der Vorstellung eines Cocktails schmecken und nicht nach dem Cocktail.

Kann ich damit Auto fahren?

Bei einzelnen Stücken ist die Menge vernachlässigbar. Wer eine ganze Packung isst und danach ins Auto steigt, hat allerdings eine Rechnung aufgemacht, die er nicht überblickt – die Menge lässt sich bei Süßwaren schlechter einschätzen als bei einem Glas. Im Zweifel gilt dasselbe wie bei jedem Getränk: nicht fahren.

Eignen sie sich als Geschenk?

Als klassisches Mitbringsel funktionieren Likörpralinen fast überall – mit der einen Einschränkung, dass man wissen sollte, ob die beschenkte Person Alkohol trinkt. Bei entfernteren Bekannten ist das oft nicht bekannt, und dann ist eine alkoholfreie Alternative die sichere Wahl.

Warum ist die Füllung ausgelaufen?

Meist wegen eines Temperaturwechsels. Bei Likörpralinen trennt eine dünne Zuckerkruste den Likör von der Schokolade; wird sie durch Wärme und anschließendes Abkühlen beschädigt, läuft die Füllung in die Hülle – und das merkt man erst beim Öffnen. Im Sommer ist der Versand die kritische Strecke.

Was nehme ich für eine Gruppe mit unbekannter Zusammensetzung?

Alkoholfreie Artikel. In jeder größeren Runde ist mindestens eine Person dabei, die aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen keinen Alkohol trinkt, und sie sagt es meist nicht von selbst. Wer trotzdem etwas Alkoholhaltiges mitbringen möchte, stellt es getrennt und beschriftet daneben.

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