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Aromatisierte Massageöle.
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Aromatisierte Massageöle.

Fruchtige oder süße Duftnoten für eure gemeinsame Auszeit: Entdecke aromatisierte Massageöle und vergleiche Textur, Zutaten und Anwendung. Findet eine Variante, die eure bevorzugten Berührungen ergänzt.

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Ratgeber: Aromatisierte Massageöle.

Kurz gesagt

Aromatisierte Massageöle enthalten Duft- oder Aromakomponenten. Manche Produkte sind zusätzlich für orale Berührungen vorgesehen, andere ausschließlich für äußere Hautmassage. Der Begriff aromatisiert allein ist keine Aussage über Essbarkeit oder die Eignung für Intimzonen. Prüfe, ob das Produkt nur duftet oder ausdrücklich für die gewünschte orale Anwendung vorgesehen ist.

Worauf es beim Kauf ankommt.

  1. Zutatenliste prüfen: botanischer Name heißt ätherisches Öl, Parfum heißt Duftöl.
  2. Zitrushaltige Öle nicht vor Sonnenkontakt verwenden – Furocumarine machen lichtempfindlich.
  3. In der Schwangerschaft ein reines Basisöl ohne Duft wählen oder ärztlich abstimmen.
  4. Nicht im Intimbereich anwenden und nicht in Kombination mit Latexkondomen.
  5. Vor der ersten Anwendung in der Armbeuge testen.
  6. Kleine, dunkle Flasche kaufen – Duftbestandteile reagieren mit Licht und Sauerstoff.

Häufige Fragen zu Aromatisierte Massageöle.

Was ist eine Aromaöl-Massage?

Eine Massage mit einem Öl, dem ein Duftanteil zugesetzt ist. Der Unterschied zur gewöhnlichen Massage liegt weniger in der Technik als im zweiten Wirkweg: Duftreize erreichen im Gehirn Bereiche, die eng mit Gefühl und Erinnerung verknüpft sind – der Duft entscheidet damit mit darüber, ob eine Massage entspannend oder anregend wirkt.

Was unterscheidet ätherisches Öl von Parfumöl?

Ein ätherisches Öl ist ein Pflanzenauszug und enthält deren Inhaltsstoffe – es riecht nicht nur, es wirkt auch. Ein Parfumöl ist eine Duftkomposition ohne pflanzliche Wirkstoffe. Erkennbar am Etikett: Ätherische Öle stehen mit botanischem Namen, etwa Lavandula angustifolia; Parfumöle als Parfum oder Aroma.

Welche Wirkung haben Aromaöle?

Reproduzierbar ist vor allem die Wirkung über den Geruchssinn: Lavendel wirkt für die meisten beruhigend, Zitrusdüfte anregend, schwere Düfte wie Sandelholz oder Vanille einhüllend. Die Aufnahme über die Haut wird in der Werbung regelmäßig überzeichnet. Für die Auswahl reicht der erste Weg vollkommen aus.

Warum sind Zitrusöle in der Sonne ein Problem?

Weil sie Furocumarine enthalten – vor allem Bergamotte, dazu Zitrone, Limette und Bitterorange. Diese Stoffe machen die Haut lichtempfindlich, und mit UV-Strahlung entstehen Reaktionen von starker Rötung bis zu Blasen und langanhaltenden Verfärbungen. Nach der Anwendung bleibt die Haut mehrere Stunden aus der Sonne. Bergapten-freie Bergamotte ist davon ausgenommen, wenn der Hersteller es angibt.

Welche Öle sind in der Schwangerschaft ungeeignet?

Mehrere ätherische Öle werden nicht empfohlen, darunter Salbei, Rosmarin, Zimt, Nelke, Wacholder und Thymian. Weil die Datenlage bei vielen Ölen dünn ist und Empfehlungen sich unterscheiden, ist die belastbare Antwort keine Liste, sondern ein Vorgehen: ein reines Basisöl ohne Duft verwenden oder die Auswahl mit Hebamme oder Ärztin abstimmen. Im ersten Drittel ist die Zurückhaltung am größten.

Kann ich Massageöl im Intimbereich verwenden?

Nein, jedenfalls kein aromatisiertes. Die Schleimhaut ist durchlässiger als die Haut am Rücken, und ätherische Öle wie Duftstoffe sind dort häufige Auslöser für Brennen und Rötung; ölige Rückstände lassen sich zudem schlecht auswaschen. Für Massagen, die in diese Richtung gehen sollen, gibt es Produkte auf Wasser- oder Silikonbasis.

Vertragen sich diese Öle mit Kondomen?

Nein. Öle greifen Latex an, und ein Kondom verliert dadurch an Reißfestigkeit – das gilt auch für Reste an den Händen. Wer eine Massage mit anschließendem Sex plant, wäscht die Hände dazwischen und verwendet für den zweiten Teil ein wasserbasiertes Produkt.

Welche Nebenwirkungen können ätherische Öle haben?

Am häufigsten Hautreizungen und Kontaktallergien – Teebaumöl, Zitrusöle, Ylang-Ylang und Zimtöl stehen dabei besonders oft auf entsprechenden Listen. Dazu kommt die Lichtempfindlichkeit bei Zitrusölen. Zurückhaltung ist außerdem bei Asthma und Neurodermitis angezeigt. Ein Test in der Armbeuge, vierundzwanzig Stunden vorher, klärt die eigene Verträglichkeit.

Wie viel Öl brauche ich?

Lieber mehrmals wenig als einmal viel: zwei bis drei Pumpstöße für den Rücken und dann nachlegen. Zu viel Öl macht die Haut so glatt, dass kein Druck mehr übertragen wird – dann massiert man auf der Oberfläche statt im Gewebe. Angewärmt wirkt jedes Öl besser; die Flasche kurz in warmes Wasser stellen genügt.

Warum rieche ich am Anfang so wenig?

Weil sich der Duft über einige Minuten entfaltet. Wer den Eindruck hat, es rieche zu wenig, hat meist zu kurz gewartet – nachzudosieren macht es nicht intensiver, sondern nur öliger. Am Ende einer Massage ist der Duft deutlich schwächer als am Anfang, und das ist normal.

Wie lange hält ein aromatisiertes Öl?

Kürzer als ein reines Basisöl, weil die Duftbestandteile mit Licht und Sauerstoff reagieren. Eine dunkle Flasche ist deshalb Funktion und nicht Gestaltung. Angebrochen sollte eine Flasche innerhalb weniger Monate aufgebraucht werden – riecht das Öl ranzig oder scharf statt nach dem gekauften Duft, gehört es nicht mehr auf die Haut.

Welcher Duft passt wozu?

Für Entspannung Lavendel, für Wärme und Nähe Vanille oder Sandelholz, für Anregung Zitrusdüfte – letztere aber nur, wenn danach keine Sonne ansteht. Für den ersten Kauf empfiehlt sich ein einzelner klarer Duft statt einer Komposition: So lässt sich leichter zuordnen, was gefällt und was nicht.

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